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12 - 2002
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DAS GÜNSTIGE PRINZIP - 15.12.02
In seinem Roman "DER ALCHIMIST" erzählt Paulo Coelho die Geschichte eines jungen Mannes, der einen immer wiederkehrenden Traum von einem Schatz bei den Pyramiden hat. In Tarifa, wenige Stunden vom afrikanischen Kontinent entfernt, besucht er eine Wahrsagerin, um sich seinen Traum deuten zu lassen. Auch trifft er hier einen Alten (König von Salem), der ihn bestärkt seinem Traum nachzugehen. Für seine Hilfe beansprucht dieser jedoch ein Zehntel vom Besitz des Jünglings. Dieser lässt sich auf das Geschäft ein und ist dabei selbst überrascht wie einfach der Verkauf und die ganze, so scheinbar schwierige Angelegenheit zu regeln war und äußert das auch gegenüber dem Alten. Dieser bemerkt dazu: Soweit die literarische und weltanschauliche Vorlage von Paulo Coelho. Die Gabe einen Traum zu haben, ihn zu träumen und diesen auch zu verwirklichen sind Aspekte seines Romans. Auch wenn das Glücksspielgleichnis unpassend scheint, so ist es doch wesentlich richtig: ohne Wagnis ist Fortschritt, Erneuerung nicht möglich. Das Leben ist Risiko an sich. Was hat es aber nun mit dem Anfängerglück auf sich? Sicherlich kennen Sie darüber die tollsten Geschichten. Nur, haben sich diese auch so zugetragen oder beruhen sie lediglich auf Augenschein. Eine vergleichbare Statistik für das Glücksspiel gibt es jedenfalls nicht. Da Gewinner immer augenscheinlicher sind als Verlierer, kam es offenbar zu dieser positiven Einschätzung. Objektiv besehen gibt es Anfängerglück im Glücksspiel bestenfalls zur Hälfte. Wir wünschen Ihnen ein Frohes Weihnachtsfest und viel Glück im Neuen Jahr. CASINO-Magazin 15.12.2002 |
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