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07 -2002
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SPIEL DES MONATS : Online Spielbank Hamburg - T 01 , 15. JULI 2002
17-mal Pair, mittendrin einmal Zero. Es gehört Glück dazu auf eine solche Serie zu kommen und Mut, um sie zu spielen. Denn was sich im Nachhinein in der Permanenz so selbstverständlich als Serie zeigt, ist vorher völlig ungewiß.
Dieses kleine Experiment verdeutlicht, dass das Spiel auf Serie schon vorab angelegt sein muss. Die Arithmetik von Serien ist zwar hinlänglich bekannt, einen verlässlichen Indikator hingegen - wann Serien eintreffen - gibt es jedoch nicht. Dennoch, welche Möglichkeiten bieten sich dem Spieler, um auf eine Serie zu gelangen und wie müsste das Spiel angelegt sein. Die einfachste Art dieses Ziel zu erreichen wäre, das Spiel von Beginn an - mit einer der Permanenz angepassten Methode - durchzuspielen, wobei Serien auf den Chancenteilen (wie z.B. Schwarz / Rot) gleichermaßen erfasst werden. Um dies zu gewährleisten eignet sich ein Setzschema, wie es im Spiel oben auf Pair / Impair angewandt wurde: 1. Spiel auf die zuletzt gekommene Chance (die so genannte Gagnante), siehe Coup-Nr. 15 und 16 , und Mit dieser Methode wird jede Serie (größer als 2) und jede Intermittenzfolge spätestens mit dem 3. Coup erfasst (ohne Zerocoups). Im Vorfeld des aktuellen Spiels wurde die Permanenz nach dieser Methode gefiltert, um zu sehen, welche Ergebnisse sie produziert. Treffer und Nichttreffer wurden als Plus / Minus in einer Spalte neben der Permanenz eingetragen. Bedingt durch das starre aber angepasste Setzschema, das den Verlauf und somit beide Chancenteile gleichermaßen erfasst, ergibt sich eine neutrale Permanenz. Die Transformation in eine lineare Plus- / Minusfolge verändert weder die Charakteristik der Einfachen Chance noch deren Gesetzmäßigkeit. Neutral ist diese Permanenz insofern, da sowohl Plus als auch Minus als Serie gespielt werden kann und in einer solchen Folge beide Teile der Chance (z.B. Schwarz / Rot) bespielt werden. Aus dem VORSPIEL über 27 Coups ergab sich dabei folgendes Bild : |
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| Um die Auswertung von Treffern / Nichttreffern zu erleichtern ist es angebracht, die Permanenz in Abschnitte zu jeweils 9 Coups zu unterteilen. Zusätzlich kann eine numerische Auswertung der einzelnen Segmente in einer Extraspalte vorgenommen werden. Zerocoups werden in der Aufzeichnung nicht weiter berücksichtigt, da die einzelnen Abschnitte vergleichbar sein sollen.
In den drei Segmenten von Schwarz / Rot ergibt sich eine konstante Trefferquote von 5 Plus. Die Plushäufungen haben dabei einen mittleren Abstand von 12 Coups. Spielt man die Häufung auf Wiederholung, so sollte das Spiel mit Coup1 aufgenommen und ungefähr bei Coup 6 , je nach Verlauf , reduziert werden. Bei Tendenz zu kleineren Serien - wie hier gegeben, darf schon mal ein Paroli auf Plus riskiert werden. Auf Passe / Manque zeigt sich ein Bild wie in der Norddeutschen Tiefebene : konstant 4 Plus, flache Struktur, und dazu Dauermiesel. Nur was für Optimisten , (erstmal) links liegen lassen! Anders hingegen der Verlauf auf Pair / Impair. Nach 5 Plus im 1. Segment, wenn auch mit indifferenter Struktur, ergeben sich im 2. Segment zunehmend 7 Minuse und dazwischen 2 vereinzelte Plus. Für jeden Spieler ein Signal, weiter den Minuslauf zu spielen. Im 3. Segment würde also konkret : P-P-I-P-P-I-I-P-I gespielt. Die Fortführung des Laufs im Spielsegment (1-10) ist angebracht, sofern vorher real gespielt wurde. Insgesamt sicherlich ein glücklicher Zufall. Doch damit ist es nicht getan, denn eine solche Serie will erst noch (richtig) gespielt sein. |
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| Prinzipiell kann Roulette nicht richtig oder falsch gespielt werden, dagegen steht die Mathematik - der Bankvorteil beträgt nun mal absolut 1,35 bzw. 2,7 Prozent. Bestenfalls kann sich der Spieler richtig verhalten und geht vorbereitet ins Spiel, was nichts anderes bedeutet, als dass er für bestimmte Spielsituationen eine fertige Spielweise parat hat und diese, ohne groß nachzudenken, anwenden kann. Grundlegende Vorgaben, wie etwa eine richtig bemessenen Stückgröße (es darf nicht weh tun, wenn man verliert) oder ausreichendes Kapital sollte er verinnerlicht haben. Dies gilt ebenso für das Verhalten in Verlustphasen, in denen nur im Gleichsatz mit einer Grundeinheit gespielt wird; Gewinnabschnitte hingegen, bedient er mutig mit zunehmender Stückgröße. Spieler, die gelernt haben sich an diese einfachen Vorgaben und Regeln zu halten, werden nie große Probleme beim Roulette haben. Auch werden sie immer wieder erstaunt sein, wie leicht damit auch lang anhaltende Verluststrecken zu meistern sind. Gerade diese positiven Erfahrungen aus schwierigen, anscheinend schon verloren geglaubten Spielen, gehören zur Grundausstattung eines "guten" Spielers und sind für das andauernde Spiel weitaus wichtiger, als nur ein (schneller) Gewinn ! Solchermaßen konditionierte Spieler werden, wenn sie auf eine Serie gelangen, diese immer zu Ende spielen. Ob im Gleichsatz, Paroli oder wie auch immer. Auch wenn es noch so unglaublich scheint: nach 16-mal Pair wird auch das 17.te mal Pair gespielt; das Spiel auf Serie wird nicht vorab beendet. Denn die Chance, dass Pair erneut kommt, ist exakt gleichgroß der, dass Impair eintrifft - nach wie vor ! Einem Außenstehenden oder Roulette-Novizen mag ein solches Spiel vielleicht kaltblütig oder idiotisch erscheinen, für den Spieler selbst kann es jedoch nur Routine sein; er schützt sich somit vor unnötig nervlicher Belastung und so unsinnigen Fragen wie: kommt Pair oder Impair? Somit hat er den Kopf frei für weitergehende Entscheidungen, sofern diese nicht schon vorliegen: wie lange wird progressiert, ab wann wird Gleichsatz gespielt und wie verhalte ich mich nach Abbruch der Serie. Soll ein Minuslauf angespielt, oder soll das Spiel beendet werden, und: was tut sich auf den anderen Chancen? Aber zurück zu unserem Spiel, bei dem wir anfänglich nur auf eine Zunahme von Plus gespielt haben. Das Spiel wurde mit einer Grundeinheit von 2 Stücken à 100.- begonnen. Nach zweimaligem Gewinn, wie nach dem 14. Coup, wurde auf 3 Stücke erhöht. Hierbei handelt es sich um den Beginn einer einfachen Gewinnprogression mit der Progressionsfolge: 2-2 / 3-3-5-5-7-7 / 9-9-12-12-15-15 / 20-20-25-25-30-30 Gewinnt man dabei zweimal in Folge, so wählt man den nächst höheren Satz, usw. - insgesamt wird damit eine Serie von 20 Treffern abgedeckt. Je nach Zielpunkt der Serienlänge kann die Folge entsprechend variert werden. Ergibt sich z.B. eine Tendenz zu Serien mit 5 Treffern, könnte man es auch mit der Folge 2-2-3-5-7 versuchen, und anschließend mit 2 Stücken im Gleichsatz weiterspielen. Dass bei unserem Serienspiel mit Coup 25 eine Degression vorgenommen wurde, hat allerdings einen anderen Grund. Die Serienlänge von Pair beträgt mittlerweile 9 Coups und weist somit einen statistischen Ecart von 3.0 auf; nach Grilleau wäre jetzt ein Spiel auf Impair aussichtsreich. In Kenntnisnahme seiner Empfehlung reduzieren wir den Einsatz mit Coup 26 erneut und spielen die Serie im Gleichsatz zu Ende. CASINO-Magazin 15.07.2002 |
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