10 -2000
DEM ZUFALL AUF DER SPUR - von E. HADIMAG .

Jahrelange empirische Untersuchungen, die ich über die Roulette vorgenommen habe, brachten mich zu dem Schluß, daß es vollkommen gleichgültig ist, welche Systematik man anwendet. Auf Dauer wird man das, was einmal gewonnen wurde, auch wieder verlieren. Umgekehrt scheint es jedoch genauso zu sein.

Der Roulette-Kessel versucht ständig, alles auszugleichen. Intensive und langwierige Computeruntersuchungen des Phänomens Zufall ergaben :

Sobald man ein Zufallsereignis derart eingrenzt, daß man ihm einen Start- und einen Endwert zuweist, in dessen Rahmen sich diese Zufallsereignisse bewegen sollen, kann von einem Zufall nicht mehr gesprochen werden. Vielmehr hat jeder Einzelwert innerhalb dieses Rahmens das gleichwahrscheinliche Erscheinungsrecht. Es sind also die Verteilungsgesetze, die hier zum Tragen kommen. Dies hat aber nichts mehr mit "Zufall" zu tun, und durch die Tatsache, daß jeder Wert in diesem Bereich gleichwahrscheinlich ist, wird sich dieses Ausgleichsverhalten am Ende auch durchsetzen.

Es spielt also keine Rolle, ob man nun ein System X oder Y spielt, man wird keine ständige Überlegenheit erzielen können.
Man kann zwar dieses Ausgleichsverhalten durch geeignete Maßnahmen (z. B. Pausen, oder Bespielen bestimmter Permanenzmerkmale) verzögern, aber verhindern kann man es nicht.

Untersucht man nun verschiedene Systeme und stellt den PLUS / MINUS Verlauf graphisch dar, so wird man sehr gut erkennen können, daß sogenannte SINUSWELLEN entstehen, die mal im Plusbereich liegen, und dann wieder die Null-Linie überqueren und in den Minusbereich abfallen. Diese Sinuswellen schlagen mal hoch aus und ein andermal nur sehr kurz. Ich konnte feststellen, daß sich die Ausschläge dieser Wellenbewegungen im Plus- und Minusbereich quasi gegeneinander aufheben. Sie sind zwar von System zu System verschieden, aber das ändert nichts an dem Resultat.
Die Denkansätze aller bekannten Roulette-Forscher liefen meiner Meinung nach in die falsche Richtung. Sie versuchten mit Gewalt eine Überlegenheit zu finden, um diese Sinuswelle nicht nach unten fallen zu lassen.

DIESER DENKANSATZ IST GRUNDSÄTZLICH FALSCH !

Da diese Bewegungen sich ausgleichen, macht es keinen Sinn, Untersuchungen in dieser Richtung weiterführen zu wollen.
Es ist unerheblich, wie weit die Sinuswelle eines System nach oben oder unten ausschlägt. Damit meine ich auch, daß es vollkommen egal ist, wie hoch ein System ins Plus bzw. ins Minus fällt.
Es darf also nicht das System als solches bespielt werden, sondern es muss die vorherrschende Ergebnis-Tendenz, die ein System durchläuft, erkannt und gespielt werden.
Einzig wichtig dabei ist, daß die Sinuswelle immer wieder die Null-Linie überquert. Hierbei spielt der
Faktor ZEIT die größte, und wahrscheinlich wichtigste Rolle. Denn er bestimmt, wie lange sich die Sinuskurve in einem bestimmten Bereich befindet, und wie sich ihr Verlauf innerhalb einer Plus- bzw. Minusstrecke verhält.

Untersuchungen dieser Sinuskurven werden uns zeigen:

1. welche Tendenz zu erwarten ist (lange oder kurze Zeit Plus oder Minus)
2. wie das System sich im Plus- bzw. Minusbereich bewegen wird ( gleichmäßig steigend / fallend oder aber auch unruhiges Auf und Ab innerhalb eines Trends)

Beachtet man diese Merkmale bei der Beurteilung und Tätigung eines Satzes, so bewegt man sich auf dieser Sinuswelle. Ich nenne diesen Vorgang: "auf der Sinuswelle reiten."
Nur auf diese Art und Weise wird man einer Lösung des Roulette-Problems (und damit aller Glücksspiele) einen großen Schritt näher kommen. Welches System gespielt wird, ist dabei vollkommen nebensächlich.
Kurzzeittests, die ich nach dieser Methode durchgeführt habe, erbrachten zum Teil hervorragende Ergebnisse. In keinem einzigen Fall, wurde mit einem Minusresultat abgeschlossen. Leider können die erzielten Ergebnisse nicht als repräsentativ gewertet werden, da erst ausgiebige Langzeitstudien eine wirkliche Aussagekraft haben werden.

Die Ansätze jedenfalls sind absolut logisch und nach meiner Überzeugung eine Erfolg versprechende Möglichkeit, das Glücksspiel Roulette zu besiegen.

NOTE:
E. Hadimag ist Fachinformatiker für Betriebssysteme und Netzwerke.
Seine Forschungsarbeiten im Bereich des Roulettes erfolgen zu 95% am Computer und mittels authentischer Permanenzen. Nach eigenen Angaben ist er kein begeisterter Spieler, sondern: " mich hat das Roulette-Spiel dahingehend in den Bann gezogen, daß ich fest davon überzeugt bin, eine Lösung des Roulette-Problems herbeiführen zu können."

CASINO-Magazin 15.10.2000

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