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09 -2000
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GO HAPPY , BE EASY ...
Für den Spieler im Gewinn ist es ein Leichtes, Übersicht zu behalten und kontrolliert zu spielen. Nutzt er die Wogen des Glücks jeweils bis zum Abbruch, was er unbedingt und nachhaltig tun sollte und verweilt mit einer Pause, so hat er optimale Voraussetzungen für das neue Spiel. Ordentliche Buchführung vorausgesetzt, genügt kundigen Spielern dabei ein Blick auf die PLUS / MINUS Abfolge in der Spalte GEWINN / VERLUST im Spielformular. Egal welches System gespielt wird, auch die Plus- / Minusfolge ist eine Permanenz und zeigt unmittelbar die Wirksamkeit der Spielmethode.
Spielt man klugerweise auch hier die Tendenz, so ergibt sich für SPIEL 1: Bei zunehmendem Plus wird gespielt , SPIEL 2: Mehrt sich Minus , wird das Spiel abgebrochen , SPIEL 3: Bei wechselhafter Folge wird unterbrochen und nicht gespielt. Während dieser Unterbrechungen spielt man jedoch fiktiv weiter, so daß der Plus- / Minusstrang durchgehend erhalten bleibt. Systembedingt ergeben sich dadurch unterschiedliche Abfolgen. Die Signale für Spielbeginn oder Abbruch bleiben tolerant je nach Spielverlauf und Einschätzung des Spielers. Im Prinzip also kinderleicht, für den Spieler im Verlust dennoch kein Kinderspiel. Über die Buchführung beim Spiel kann man unterschiedlicher Meinung sein. Dem Spaßspieler ist Geld ohnehin nicht wichtig, mit Jetons gefüllte Taschen - mehr oder weniger voll (leer) - sind sein Indikator. Der sportliche und leistungsorientierte Spieler möchte hingegen schon wissen, wo er Punkte sammelt oder abgibt, da er ja gewinnen und sein Spiel optimieren will. Der erfahrene Spieler macht sich einen Spaß daraus, denn er weiß: ohne kontrolliertes Spiel in den Verlustphasen kann er nicht gewinnen! Ohne Aufzeichnung und Positionsbestimmung steht der Spieler im Verlust recht verloren da. Wann er sich verabschiedet, wird zur Zeitfrage ... , und es trennt sich das Glück, wie die Spreu vom Weizen. Eine Verluststrecke durchzustehen fordert dem Spieler viel ab und ist ohne Notizen schlecht möglich. Seiner Aufzeichnung muss er entnehmen können, was und wie er gespielt, und wo er gepatzt hat. Meist sind es die kleinen Sünden - wie das Wildern auf spielfremden Chancen, unangemessene Satzhöhen und Progressionen, oder sonstige Inkonsequenzen - die das Spiel ins Minus führten. Trifft dies nicht zu, so hat er mit seinem System vermutlich den Gegenlauf gespielt und die Spielmethode muss neu angepasst oder ggf. gewechselt werden - ein riskantes Unterfangen und ohne Spielgrundlage nicht entscheidbar. Doch damit nicht genug. Es gilt, spielfähig zu bleiben. Um sich die benötigte Leichtigkeit zum Spielen zu erhalten - Justitia lächelt - reduziert man zunächst die Satzfrequenz, auch wird nur mit einer Grundeinheit im Gleichsatz gespielt. In der Tat ein Geduldsspiel und ein zähes Ringen - Stück für Stück. In der Regel gelingt es dem Spieler aber wieder ins Spiel zu kommen und sein Minus auszugleichen. Klebt einem jedoch das Pech an den Fingern - und das gibt es auch - wird das Spiel schlicht beendet und vertagt. Gewinnen im Verlust scheint also ungleich schwieriger - ist es aber nicht. Vielmehr ist es die Angst vor Verlust, die das Gewinnen erschwert. Schwierige Spiele zu seinen Gunsten zu entscheiden ist ein schönes Stück Arbeit und für den Spieler eine wichtige Erfahrung. Na dann , GO EASY - BE HAPPY ! CASINO-Magazin 15.09.2000 |
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