11 -1999
GEHEIMNIS der PERMANENZ .

Für den geschulten Spieler so auch für das technische Personal eines Casinos ist eine Permanenz nicht nur die simple Auflistung von Gewinnzahlen, vielmehr ist sie ein EINMALIGES DOKUMENT DES ZUFALLS und birgt für beide wichtige Informationen.

Für das Erstellen einer Permanenz benötigen wir lediglich die Gewinnzahlen. Die Schreibweise erfolgt gewöhnlich nach SCHWARZ / ROT ( Noir / Rouge ).
In Abb. 1 sehen Sie einen Abschnitt aus einer Originalpermanenz der Spielbank BERLIN, die vollständige Permanenz können Sie im CASINO-Guide einsehen.

Andersartige Darstellungen ergeben sich meist aus der Spielmethode oder dem Verwendungszweck, die Ableitung erfolgt dabei immer aus der ursprünglichen Zahlenfolge. Beim Spiel auf die EINFACHEN CHANCEN würde z.B. das Notieren von Chance und Gegenchance völlig ausreichen.

Abb. 2a ist eine typische Permanenz-Darstellung für Einfache Chancen. Die Zahlen aus der Permanenzabbildung 1 wurden dabei durch Kreissymbole ersetzt. Durch diese Abstraktion wird nicht nur das Erscheinungsbild übersichtlicher, auch andere Überlegungen / Sichtweisen erhalten durch diese Darstellung mehr Raum. Es empfiehlt sich die ursprüngliche Zahlenfolge dennoch mitzuschreiben, da dies eine weitere Chancen-Aufschlüsselung nach PAIR / IMPAIR Abb.2b , oder PASSE / MANQUE Abb.2c ermöglicht.

Abb. 1
2a
2b
2c
Abb. 3
Die Darstellung 2a - 2c nennt man Figurendarstellung. Verbinden wir die Punkte der Permanenz (nacheinander) mit einer Linie, Zero und Handwechsel (--) ignorieren wir, so entstehen Figurenbilder wie in Abb.3 , und auch diese haben Namen.

3 A : Zum Einzelcoup sagt man auch INTERMITTENZ.

3 B : Mehrere Coups einer Chance in Folge bezeichnet man als SERIE.
. . . . Je nach Coupanzahl ist es dann eine 2er , 3er , ... Serie.

3 C : Mehrere Intermittenz-Coups in Folge ergeben eine INTERMITTENZ-SERIE.

3 D : Den Einzelcoup zwischen zwei Serien nennt man NASE.

Das geübte Auge erkennt in dieser Darstellung sofort Struktur und Häufigkeit von Figuren etc. , uns genügt allein erstmal die begriffliche Bestimmung, da wir diese für die neuen Argumente zum "SPIEL auf die TENDENZ" benötigen.

Mit der simplen Regel - nach 3mal Minus in Folge - von der bespielten Chance zur Gegenchance zu wechseln, haben wir im Spielbeispiel vom 15.10.99 versucht, das Spiel der Tendenz anzupassen. Das funktioniert zufriedenstellend, sofern sich dominierende Chancenabschnitte bilden und die für diese Spielweise gefährlichen "3er-Serien in Folge" (Abb.4) nicht gehäuft auftreten.

Dennoch, diese Methode bezieht sich nur auf eine mengenmäßiges Signal (zum Wechsel) und partizipiert nur indirekt von der eigentlichen Tendenz. Dies wird deutlich bei INTERMITTENZ-SERIEN und auch dadurch, dass längere Serien erst ab dem 4.ten Coup erfasst werden. Die Idee ist nun, dem " MENGEN-SIGNAL " einige " FIGUREN-SIGNALE " als Spielalternative beizufügen. Durch das nun mögliche "SOWOHL ALS AUCH" begegnen wir zudem einer systembedingten Fixierung.

Die angeführten SIGNAL-Figuren in Abb.5 haben prinzipiellen Charakter, d.h. sie müssen nicht deckungsgleich auftreten um gespielt zu werden, es genügt wenn sich die Tendenz der Figur zeigt.
Dass nicht nur gleichmögliche Ereignisse sondern auch FIGUREN (Strukturen) eine Tendenz aufweisen, regt Sie vielleicht zu weiterführenden Überlegungen an.

. . . . . . . . . . . . . . . . . ..Abb. 5

Abb. 4 .. . . . . . .. . . .. . . .. . . ..

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5 A : Treten in der Permanenz wiederholt längere Intermittenzfolgen (Serien) auf, so können wir versuchen sie ab dem 3-5 Intermittenz-Coup nachzuspielen.

5 B : Ergibt sich eine Tendenz von glatten Serienanschlüssen, also ohne Intermittenzen, so spielen wir nach dem Intermittenz-Coup direkt auf Serie.

5 C : Serien die nur durch Nasen unterbrochen sind, können auf der dominanten Chance - nach dem Intermittenz-Coup - auf Serie angespielt werden.

5 D : Durch das gelegentliche Spielen auf ein Figurensignal kann es zu Verschiebungen in der 3Minus-Folge kommen. Daher spielen wir, auch wenn wir nur 2 Minus haben, jede 3er-Serie auf Bildung einer 4er-Serie.

Ist das Spiel auf ein Figurensignal nicht erfolgreich, verbleiben wir bei Chancengleichheit auf der Chance - andernfalls, was eigentlich nicht vorkommen sollte, wechseln wir zur dominanten Chance.
Kommen wir erfolgreich auf eine Serie, wird diese bis zum Abbruch gespielt.

Wer sich näher mit dem TENDENZSPIEL beschäftigen möchte, dem empfehlen wir die Systemschrift "DIE GUETTING-PROGRESSION". Neben einer Methode mit schlüssigen Figuren wird auch eine mehrstufige Gewinnprogression angeboten. In einem Sonderdruck der "Rollenden Kugel" Nr.36 können Sie diese nachlesen, auch in diversen Systemverlagen ist sie erhältlich.

SPIELBEISPIEL :

In unserem heutigen Beispiel besuchen wir virtuell die Spielbank BERLIN.
Wir übernehmen die Vereinbarungen aus dem letzten Spielbeispiel und fügen folgende hinzu :

1. Wir begrenzen die Spieldauer auf maximal 2 Rotationen (2x37 = 74Coups)
2. Wir begnügen uns mit einem Gewinn von 5 Stücken.
3. Bei 7mal Minus in Folge setzen wir das Spiel aus.
4. Wir können jederzeit das Spiel beenden. Befinden wir uns auf einer Serie, wird diese jedoch bis zum Abbruch gespielt.
5. Zeigen sich Figurensignale, spielen wir diese nach Einschätzung.


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Das Spiel ist problemlos gelaufen. Daß wir gleich die dominierende Chance trafen war pures Glück. Bei Coup Nr. 25 ist unsere Vorgabe von 500.-DM zwar schon erreicht, da wir aber auf einer Serie sind, spielen wir diese bis zum Abbruch weiter.
Die Permanenz zeigte schon anfänglich eine starke SCHWARZ-Tendenz, welche bis zum Schluß anhält und mit einer
14er SERIE auf SCHWARZ endet.
Die gesamte Permanenz können Sie sich auf der "Spielbank BERLIN"-Seite im CASINO-Guide ansehen; für das RO-Demo liegt auch ein Textfile bereit.

CASINO-Magazin 15.11.99

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