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- WIESBADEN - die schwarze Perle im WWWeb.
- SPIELANGEBOT :
FRANZÖSISCHES ROULETTE - 5
AMERICAN ROULETTE - 1
ROULIGHT - 1
(alle diese Roulettespiele mit der "Wiesbadener Superzahl")
TOUCH-BET-ROULETTE mit 8 Spielstationen
BLACK JACK - 4
POKER - 4
AUTOMATEN - 170 , mehrere JackPot-Anlagen
- ÖFFNUNGSZEITEN GROßES SPIEL :
Täglich 14.45 - 3.00 Uhr (max. 4 Uhr)
- ÖFFNUNGSZEITEN KLEINES SPIEL :
Täglich 13.00 - 4.00 Uhr
GESCHLOSSEN :
Karfreitag, 1. Mai, Fronleichnam, Volkstrauertag, Totensonntag, 24. und 25. Dezember
- EINTRITTSPREISE :
Großes Spiel: 2,50 EUR
Automatenspiel: 1 EUR
- PORTRÄT : SPIELBANK WIESBADEN von A. WILLEN
Das Ambiente ist eindrucksvoll: Das Wiesbadener Casino residiert im Weinsaal des rund hundert Jahre alten Kurhauses. Ausladende Kristallüster lassen die Pracht des Saales schimmern. Filigrane Intarsien in Kirschbaumholz schmücken Wände und Decken, dazu strahlen goldene Friese und Wandmalereien. Der festliche und elegante Raum ist wie geschaffen als Spielbanksaal.

Eine lange Geschichte: Spiel und Casino gehören schon lange zu Wiesbaden. 1771 eröffnete die erste Spielbank der Stadt. Damals wurden Kuren immer beliebter in Deutschland, vor allem Adelige und gut betuchte Bürger leisteten sich heilsame Aufenthalte an schicken Orten. Und Wiesbaden stand ganz oben auf der Hitliste. Zum Zeitvertreib und zur Entspannung wagten die Gäste auch gerne eine Partie. Als immer mehr dem Spiel frönten, baute die Stadt der Spielbank ein eigenes Gebäude. Ende des 18. Jahrhunderts kam in Wiesbaden auch die Kugel ins Rollen: Das Roulette wurde eingeführt.
Ein großer Erfolg. Im Casino gab sich alles, was Rang und Namen hatte, ein Stelldichein:
Könige, Fürsten und reiche Bürger trafen sich am Spieltisch. Fjodor Dostojewskij verspielte hier 1865 den Vorschuss auf einen noch nicht geschriebenen Roman, die Summe von sage und schreibe 3000 Goldrubel - ein Vermögen. Der russische Schriftsteller machte die Wiesbadener Spielbank unsterblich in seinem Roman Der Spieler. Er wusste um Spielerfreude und Spielerleid - und um die Leidenschaft, die jeden echten Spieler im Casino befällt. Der Dostojewski-Kessel, also jene Roulette-Drehscheibe, an der der Dichter so viel riskierte und verlor, befindet sich noch heute im Besitz der Spielbank.
Wiesbaden-Fieber: Auch der eiserne Kanzler Otto von Bismarck verlor ein kleines Vermögen aus Leidenschaft, Richard Wagner liebte die Atmosphäre der Stadt. Einer der größten Fans war Kaiser Wilhelm II, der mit der ganzen Familie anreiste. Der Monarch ließ sich das Stadtbild aufpolieren: Der Bahnhof und das prunkvolle Kurhaus verdanken ihre Existenz kaiserlicher Initiative. Und in Kaisers Kurhaus logiert heute die Spielbank, nachdem der Krieg das alte Casinos zerstört hatte.

An den Tischen im Prachtsaal steht der grüne Filz mit dem Setzfeld im Mittelpunkt des Interesses: Die Spieler setzen ihre Jetons oder Chips auf die Zahlen - dann geht nichts mehr: Der Croupier wirft die weiße Kugel in die Zahlscheibe, es klackt, sie sucht sich ihr Zahlenfach. Wer auf die richtige Zahl gesetzt hat, bekommt ein Vielfaches seines Einsatzes. Und verläßt das Casino als Gewinner. Von drei Uhr nachmittags bis 3 Uhr früh kann man sein Glück bei Roulette, American Roulette, RouLite, Black Jack oder Poker versuchen.
Ein bisschen Las Vegas: Wer die Atmosphäre des amerikanischen Spielerparadieses liebt, kommt im Automaten-Casino auf seine Kosten. Es ist in den Kolonnaden neben dem Kurhaus untergebracht. Der Säulengang ist der längste Europas - und auf seinen 129 Metern Länge locken über 170 einarmige Banditen - Poker, Bingo, Roulette-Automaten und Slotmachines. An einer Super-Jackpot-Anlage kann man mehr als 500.000 EUR gewinnen.
Wichtig zu wissen: Im Casino gibt man immer Trinkgeld, denn die Angestellten werden ausschließlich dadurch entlohnt. Faustregel: Der 35. Teil von jeder Gewinnauszahlung geht in den Tronc, die Kasse, für die Angestellten.
Und noch ein paar Regeln: Wer sein Glück in Wiesbaden versuchen möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein, sich ausweisen können, und gepflegte Kleidung tragen. Herren mit Jackett und Krawatte, wahlweise Fliege. Jeweils freitags und samstags wird gegen 22 und 23 Uhr eine kostenlose Einführung in Roulette und Poker gegeben. Außerhalb dieser Zeit sind Vorführungen - auch am Black Jack - nach Absprache möglich.
Für die Stärkung zwischendurch und die fröhliche Feier nach großem Gewinn bietet die Kurhaus-Gatronomie eine reichhaltige Karte und das richtige Ambiente.
Fotos: Spielbank Wiesbaden / ArteBit®
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